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Leitbild

Grundleitsätze


1. Leitsätze zur Erziehungs- und Unterrichtsarbeit
1.1 Leitsatz für unser gemeinsames pädagogisches Handeln
1.2 Leitsatz für unseren Unterricht
1.3 Leitsatz für die Zusammenarbeit in unserem Kollegium
1.4 Leitsatz zur Gestaltung des Schullebens


2. Schulprofil
2.1 Erzieherische Handlungsfelder an unserer Schule
2.2 Unterrichtsgestaltung an unserer Schule
2.3 Kollegiale Zusammenarbeit an unserer Schule
2.4 Unsere Schule als Lebensraum
2.5 Unsere Kooperationspartner
2.6 Schulmanagement


3. Entwicklungsziele
3.1 Qualitätsentwicklung
3.2 Aktuelle Entwicklungsziele und Planung
3.2 Qualitätssicherung

 



1. Leitbild


Grundleitsätze


In unserer Schule lernt jedes Kind in persönlicher, entspannter Atmosphäre und kann sich so zu einer selbstbewussten, sozialkompetenten und leistungsbereiten Persönlichkeit entwickeln. Unsere Schüler sollen sich neugierig und zuversichtlich neuen Aufgaben stellen und ihre eigenen  Stärken und Schwächen einordnen können. Sie entwickeln eigene Interessen und werden dazu ermutigt, diese selbstbewusst zu vertreten und zu verfolgen. Dabei müssen die Interessen und Fähigkeiten der Mitschüler akzeptiert werden. Kulturelle Vielfalt bereichert das gemeinsame  Miteinander. Wir gestalten unsere Schule als Lern- und Lebensort, an dem die unterschiedlichen Bedürfnisse, Erfahrungen, Voraussetzungen und Möglichkeiten der Kinder akzeptiert und als Grundlage aller Lernprozesse genutzt  werden.

                                                                                                     

Wir ermutigen die Kinder dazu, sowohl eigene Lernwege zu gehen, als auch von- und miteinander zu lernen. Durch eine kindgerecht gestaltete Umgebung sollen sich unsere Schüler wohl fühlen, so dass jeder seine besonderen Stärken entfalten kann.

 


Leitsätze zur Erziehungs- und Unterrichtsarbeit


1.1 Leitsatz für unser gemeinsames pädagogisches Handeln


Wir sind eine Schule, die die Unterschiedlichkeit und Individualität von Kindern akzeptiert, wertschätzt und diese als Herausforderung annimmt.

 


1.2 Leitsatz für unseren Unterricht


Wir achten darauf, dass die Schüler im Unterricht selbstständig, eigenverantwortlich und zielorientiert arbeiten. Eine gesunde Balance zwischen offenen und gebundenen Unterrichtsformen ist uns dabei wichtig. Neugier, Lernfreude und  Anstrengungsbereitschaft sehen wir als Grundlage für
erfolgreiches Lernen. Wir bestärken die Kinder darin, Fehler und Umwege als einen notwendigen Schritt zu neuen Lösungen zu erfahren und so konstruktiv mit Misserfolgen umzugehen. Dazu regen wir die Schüler an, immer wieder über eigene Lernwege nachzudenken.


1.3 Leitsatz für die Zusammenarbeit in unserem Kollegium


An unserer Schule arbeiten wir kooperativ und konstruktiv zusammen. Dadurch wird die Gestaltung eines schülergerechten, handlungsorientierten Unterrichts erleichtert. Gemeinsam planen wir regelmäßig klassenübergreifende Unterrichtseinheiten für alle Ipsheimer Schüler in individuellen Zusammensetzungen zur optimalen Förderung des Einzelnen und der Gemeinschaft. Wir sind offen für neue Impulse und Ideen. Unser Ziel ist es, unserem Unterricht eine gemeinsame Struktur zu geben, die von jeder Lehrkraft individuell gefüllt wird. Wann immer möglich trifft die Schulleitung Entscheidungen in Absprache mit dem Kollegium.

 


1.4 Leitsatz zur Gestaltung des Schullebens


Wir legen Wert darauf, unsere Schule als einen Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum zu gestalten, in dem sich jeder anerkannt und geborgen fühlt. Gemeinsame Ausflüge, Aufführungen, Feiern und Projekte bereichern und ergänzen unseren Schulalltag.

 


2. Schulprofil


2.1 Erzieherische Handlungsfelder an unserer Schule


Als Erziehungsauftrag der Schule ist es uns sehr wichtig, die Gesamtpersönlichkeit unserer Schüler zu fördern und zu entwickeln. So soll das  schulische Leben und Lernen darauf ausgerichtet sein, mit den eigenen Stärken und Schwächen umzugehen, ein gesundes Selbstwertgefühl zu  entwickeln und nach sozialen Werten zu handeln. An unserer Schule werden Werte vermittelt wie Höflichkeit, Verständnis und Rücksichtnahme auf die Belange anderer, Hilfsbereitschaft, Toleranz gegenüber anderen Menschen, Verantwortung für die Gemeinschaft, sorgsamer Umgang mit Eigentum anderer sowie achtsamer Umgang mit der Umwelt. Wir ermutigen die Schüler dazu, aktiv das soziale Miteinander zu gestalten. Hierbei werden wichtige Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Selbstorganisation, Kritikfähigkeit und gewaltfreie  Konfliktbewältigung angebahnt. In der Schule werden regelmäßig wichtige Sozialziele besprochen und gemeinsam mit den Schülern in konkrete Handlungsmuster gefasst. Zweimal im Jahr findet eine Kinderkonferenz statt, in der gewählte Vertreter aller Klassen im Sinne der demokratischen Mitbestimmung Anregungen zur Gestaltung des Schullebens einbringen können. Geregelt wird das Zusammenleben an unserer Schule zudem durch die von Lehrern, Schülern und Eltern erarbeitete Schulhausordnung.


Diese Grundsätze im täglichen Umgang miteinander wurden gemeinsam verfasst und werden von den Lehrkräften konsequent eingefordert. Auf  die Missachtung der geltenden Hausordnung und der erarbeiteten Sozialziele wird sinnvoll reagiert. Entsprechende pädagogische Maßnahmen wurden im Gesamtkollegium abgestimmt.

 


2.2 Unterrichtsgestaltung an unserer Schule


In unserer Schule werden die Kinder in zwei jahrgangsgemischten Eingangsklassen (1/2a und 1/2b) sowie in zwei jahrgangsreinen Klassen (Klasse 3 und 4) unterrichtet.


In der flexiblen Eingangsstufe lernen Kinder der ersten und zweiten Jahrgangsstufe gemeinsam. Je nach individuellem Lern- und  Leistungsvermögen haben sie die Möglichkeit, ein bis drei Jahre in ihrer Klasse zu verweilen. Im Rahmen des Modellversuchs „Flexible Grundschule“ wird eine Verweildauer von drei Jahren nicht als Wiederholung angerechnet. Dabei eignen sich die Schüler die geforderten  Kompetenzen der ersten beiden Jahrgangsstufen weitgehend in ihrem eigenen Lerntempo an. In bis zu vier Stunden pro Woche werden die Kinder auch in Kleingruppen unterrichtet.


Unterrichtsformen
Unabhängig von der Klassenform werden in allen Klassen vielfältige Unterrichtformen verwirklicht, um den individuellen Bedürfnissen der Kinder  gerecht zu werden.

 

Beispiele:
• Lehrerzentrierter Unterricht
• Wochenplanarbeit
• Werkstattunterricht
• Stationenlernen/Lerntheke
• Lernumgebungen/Bausteine
• Lernen durch Lehren
• Kooperative Lernformen
• Projektunterricht
• Förderschienen während gemeinsamer Lernzeiten 1-4
• Unterricht an außerschulischen Lernorten


Die Kinder lernen dadurch miteinander und voneinander in wechselnden Sozialformen wie Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit und Plenum. Durch kontinuierliche auch schulinterne Fortbildungen erweitern wir unsere Lehrkompetenz und schaffen so die Grundlage für einen qualitativ  hochwertigen, am Kind orientierten Unterricht.

Pädagogische Leistungskultur
Ausgehend von den Stärken der Kinder fördern wir mit Lob und Anerkennung die Leistungsbereitschaft der Schüler. Eine Kultur der  „Fehlerfreundlichkeit“ nutzt Fehler als Chance, den Entwicklungsstand des Kindes zu erkennen und gezielte Förderangebote zu machen. Es geht uns darum, dass die Kinder den Zusammenhang zwischen Anstrengung und Erfolg kennenlernen und Erfahrungen des eigenen Könnens machen. So versuchen wir die Anforderungen möglichst so zu gestalten, dass die Leistungsbereitschaft der Kinder erhalten bleibt und weiterentwickelt wird.


Wir wenden unterschiedliche Formen der Leistungsmessung an, wie z. B.
• Lernzielkontrolle, Probearbeit
• Portfolio
• mündlicher Unterrichtsbeitrag
• Referat und Präsentation
• Praktischer Leistungsnachweis (z.B. Sport, WG, Kunst, HSU)


Soweit es möglich ist, beziehen wir auch den Lern- und Arbeitsprozess in die Bewertung ein. In den Klassen 1-3 kann das Zwischenzeugnis durch  ein Lerngespräch ersetzt werden. Dabei führt die Lehrkraft im Beisein der Eltern ein Gespräch mit dem Kind über den aktuellen Leistungsstand.  Falls es nötig ist, wird eine Zielvereinbarung mit dem Schüler getroffen.

 


2.3 Kollegiale Zusammenarbeit an unserer Schule


Das Ipsheimer Kollegium sieht sich als eng zusammenarbeitendes pädagogisches Team. Zu unserem guten Miteinander gehört eine offene,  vertrauensvolle Kommunikation und ein konstruktiver Umgang mit Konflikten. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch und die intensive kollegiale  Zusammenarbeit bilden einen wesentlichen Grundstein unserer Schule. In unseren wöchentlichen Teamstunden werden die Stärken der Einzelnen eingebracht. Durch diese regelmäßigen Treffen werden auch neue Kollegen konstruktiv einbezogen und in ihrer Entwicklung gestützt.  Schwerpunkte sind u.a.:

kontinuierlicher Aufbau verschiedener Schulentwicklungsbereiche, Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien, Absprachen zur Leistungserhebung,  gemeinsame Unterrichtsgestaltung, kollegiale Beratung.

 


2.4 Unsere Schule als Lebensraum


Schule als Ort gemeinsamen Lernens

Der Markt Ipsheim ist ein kleiner Ort mit dörflichem Charakter. Die Kinder kennen sich aus Kindergärten, Sportverein, gemeinsamen Festen und  Spielen in der Nachbarschaft. An unserer Schule herrscht daher eine besondere, familiäre Atmosphäre. Dadurch bietet sich eine große Chance für gemeinsames miteinander und voneinander Lernen. Diese nutzen wir, indem wir regelmäßig die festen Klassenstrukturen auflösen. Wir ermöglichen so jahrgangsübergreifendes Lernen aller Ipsheimer Schüler in individuellen Zusammensetzungen zur optimalen Förderung des  Einzelnen und der Gemeinschaft.


Schule als Ort von Kunst und Kultur
Zu den als gesamte Schulgemeinschaft erlebten kulturellen Höhepunkten zählen jährliche Veranstaltungen wie:


• Workshops im Freilandmuseum Bad Windsheim im Herbst
• Besuch eines Theaters in der Adventszeit
• Aufführungen für Mitschüler während der Adventszeit
• Weihnachtsaufführung für alle Eltern
• Teilnahme an der Schulkinowoche
• Vorlesevormittage
• Autorenlesungen (z.B. auf Burg Hoheneck)
• Sommerausflüge (z.B. Erfahrungsfeld der Sinne)


Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Veranstaltungen, die die Klassenstufen 1/2 bzw. 3/4 miteinander erleben (z.B. Klassenabschlussausflüge,  Führungen zu unterrichtlichen Themen, Leseabende und –nächte, Puppentheater).

Auch am Nachmittag findet kulturelles Leben in der Schule statt. Der Musiker Wigbert Winkler bietet nach Unterrichtsschluss die Möglichkeit, in  Kleingruppen oder Einzelkursen ein Instrument zu erlernen. Bei Schulveranstaltungen unterstützt er die Lehrkräfte beim musikalischen  Rahmenprogramm. Schauspielbegeisterte Kinder können sich in der Theater AG verwirklichen.


Schule als Ort der gesunden Lebensführung
Im Rahmen des Schulfruchtprogramms werden wir wöchentlich von einem nahegelegen Biobetrieb mit saisonalen Obst- und Gemüsesorten  beliefert. Tatkräftige Eltern schneiden diese mundgerecht zu.  Unsere Schulmilch beziehen wir einmal pro Woche von einem regionalen Bauernhof. Während verschiedener Aktionen im Rahmen der Gesundheitserziehung (z. B. Ernährungsführerschein und Schulfruchtprogramm) wurden wir von hochrangigen Politikern (Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und Landtagsabgeordneter Hans Herold) besucht.


Jährliche Besuche einer Zahnärztin weisen die Kinder aller Klassen in die richtige Zahnpflege ein. Die vierte Klasse nimmt im Rahmen der  Sexualerziehung am Projekt MFM teil und wird dabei in kindgerechter Form aufgeklärt. Diese Maßnahme wird vom Elternbeirat finanziell unterstützt.


In den Pausen haben die Kinder vielfältige Bewegungsmöglichkeiten. Zur Verfügung stehen ihnen zahlreiche Spiel- und Sportgeräte wie z. B. ein Volleyballfeld, eine Tischtennisplatte, ein Fußballtor und ein Basketballkorb.


Für den regulären Sportunterricht nutzen wir die sehr gut ausgestattete Halle und die Außenanlage des TSV Ipsheim. Dort werden jährlich Bundesjugendspiele durchgeführt und das deutsche Sportabzeichen abgenommen. Schwimmwochen und zahlreiche Wettbewerbe (Volleyball, Fußball, Schwimmen) ergänzen das sportliche Angebot.

 

Externe Partner bieten in Kleinprojekten Einblicke in weitere Sportarten, z. B. Rope Skipping (durchgeführt von der deutschen Herzstiftung) und  Judo (angeboten vom Trainer eines nahegelegenen Sportvereins). Für die Zukunft ist eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem TSV Ipsheim im Rahmen von einzelnen Projekten angedacht.

 


2.5 Unsere Kooperationspartner


Um die Bildung und Erziehung der Kinder bestmöglich zu fördern, ist die Schule in ein Netz mit Eltern und außerschulischen Partnern eingebunden. Nachfolgend wollen wir die wichtigsten Kooperationspartner nennen.


Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern
„Auf die Entwicklung des Kindes wirkt sich die vertrauensvolle Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung von Eltern und Schule positiv aus.“[1] Das Wohlergehen der Kinder wird maßgeblich von einem partnerschaftlichen Miteinander von Schule und Elternhaus geprägt. So werden die Eltern als Experten für ihr Kind als wichtigste Gesprächspartner in den Entwicklungs- und Bildungsprozess einbezogen. Wesentliche Entscheidungen werden, soweit die gesetzlichen Vorgaben es zulassen, gemeinsam getroffen: z. B. Verweildauer der Kinder in der Eingangsstufe, Einbezug von fachlicher Unterstützung bei Anzeichen von Entwicklungsrisiken, individuelle Fördermaßnahmen, Schullaufbahn. Die Partizipation der Eltern wird hauptsächlich durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat gewährleistet. Ohne das außergewöhnliche Engagement vieler Eltern wären manche Highlights des Schullebens nicht möglich.


Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten
Durch Treffen mit den örtlichen Kindergärten sowie eines gemeinsam erstellten Kooperationsjahresplanes wird die Kontinuität der gemeinsamen  Erziehungs- und Bildungsarbeit gewahrt.  Die regelmäßigen Besuche der Vorschulgruppen in der Schule bzw. der Schulkinder in den Kindergärten bereiten die Schulneulinge schrittweise auf das Schulleben vor.  Auch die Teilnahme der Vorschulkinder an wöchentlichen Kursen, die von einer Grundschullehrkraft in den Kindergärten gehalten werden, erleichtern den Schuleintritt erheblich. Dadurch können einzelne Lehrer die Vorschulkinder kennenlernen und zusätzlich fördern. Die Mitwirkung des pädagogischen Personals der Kindergärten am Tag der Schuleinschreibung bietet Kindern und Eltern wertvolle Anknüpfungspunkte.


Kooperation mit Mittagsbetreuung
Über Elternhaus und Schule hinaus ist vor allem die Mittagsbetreuung die Bildungseinrichtung, die sich intensiv um unsere Grundschulkinder  kümmert. Deshalb stehen wir im engen Austausch, um bei Problemen gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu nutzen.


Unterstützung durch den MSD
Für unsere Schule steht uns regelmäßig eine Förderlehrkraft des benachbarten Förderzentrums zur Verfügung. So können einzelne Kinder bei  Lern- und Verhaltensauffälligkeiten gezielt unterstützt werden.                                                                                                                                                                                                             

Gleichzeitig wird durch die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften des Förderzentrums die Sensibilität der Grundschullehrkräfte im Umgang mit  Lernschwierigkeiten erhöht, was wiederum der ganzen Klasse zugute kommt.


Weiterführende Schulen
Ein Schwerpunkt unserer Zusammenarbeit bildet ein Elternabend zum Übertritt an weiterführende Schulen in der 4. Klasse. Zu dieser  Informationsveranstaltung kommen Vertreter aller weiterführenden Schularten und berichten über die Besonderheiten ihres Schultyps. Die Schüler der 4. Klassen haben die Möglichkeit, einen Tag lang den Unterricht an einer weiterführenden Schule kennen zu lernen.

 


2.6 Schulmanagement


Die Schulleitung sieht die Lehrkräfte als Partner auf „Augenhöhe“. Die Förderung eines wertschätzenden Umgangs aller Kolleginnen und Kollegen unserer Schule ist uns ein äußerst wichtiges Anliegen, bei dem die Schulleitung Vorbildfunktion erfüllt. Eine kollegiale Arbeitsatmosphäre wird durch ein offenes und transparentes Miteinander sowie durch konstruktive und vertrauensvolle Kommunikation bei der Lösung von Problemen und Konflikten gefördert. Durch Aushängen von Informationsschreiben und Emails gewährleisten wir eine transparente und rasche Informationsweitergabe. Dazu dienen auch die wöchentlichen Dienstbesprechungen und Teamsitzungen.


Um die Unterrichtsentwicklung voranzubringen, werden die Lehrkräfte zu innovativer und engagierter Arbeit im Unterricht motiviert. Zur Entwicklung unserer unterrichtlichen und erziehlichen Kompetenz setzen wir jährlich einen thematischen Schwerpunkt für unsere schulinternen Fortbildungen.
Zur Förderung der Personalentwicklung werden die Kolleginnen zur Teilnahme an Fortbildungen auf regionaler und überregionaler Ebene angeregt und es wird ihnen die Möglichkeit gegeben, das dabei erworbene Wissen an das gesamte Kollegium weiterzugeben. In jährlichen Mitarbeitergesprächen werden persönliche Ziele festgehalten. Darüber hinaus werden die Lehrkräfte unterstützend beraten zum Beispiel im Rahmen von Unterrichtsbesuchen. Die Beurteilung der Lehrkräfte im Vierjahresturnus durch die Schulleitung bzw. des Schulamtes ist zudem eine wichtige Rückmeldung zur beruflichen Weiterentwicklung.


Auch eine kontinuierliche Organisationsentwicklung prägt die Qualität der Schule entscheidend. Die klare Absprache der Aufgabenverteilung sowie wöchentliche Teamsitzungen und jourfix-Termine bilden die Grundlage für ein effektives Arbeiten. Durch die Einbeziehung aller Kolleginnen bei der Umsetzung schulinterner Aufgaben wird für feste Verantwortungsbereiche gesorgt. Bei der Aufgabenverteilung werden besondere Kompetenzen und Interessen der Kollegen berücksichtigt. Durch die Ermutigung zur Teamarbeit wird eine gleichberechtigte Aufgabenverteilung
angestrebt. Nach Absprache mit dem Elternbeirat und dem Sachaufwandsträger macht die Schulleitung gezielte Vorschläge für den effektiven Einsatz der zur Verfügung stehenden Finanzmittel für die weitere Schulentwicklung. Regelmäßige Gespräche mit der Verwaltungsangestellten, dem Bauhof und den Reinigungskräften sorgen für einen störungsfreien Ablauf des Schullebens.


Repräsentation der Schule nach außen
Um dafür zu sorgen, dass die Schule in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird, ist uns wichtig, das Umfeld regelmäßig über das Schulleben zu informieren. Dies geschieht u.a. durch die Homepage oder durch regelmäßige Zeitungsartikel. Zudem ist uns eine Teilnahme am öffentlichen und kulturellen Leben der Gemeinde Ipsheim wichtig.

 

Wir legen großen Wert auf
• die Unterstützung der Eltern– und Schülervertreter
• die Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten und der Mittagsbetreuung
• regelmäßige Kontakte zum Schulamt
• eine enge Zusammenarbeit mit dem Ipsheimer Bürgermeister und dem Gemeinderat.

 

 


3. Entwicklungsziele

 


3.1 Qualitätsentwicklung


Ein zentrales Anliegen unserer Schule ist es, die Qualität des schulischen Lebens und Lernens auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und fortzuführen. Bei der Schwerpunktsetzung zur Erarbeitung der Entwicklungsziele wird konsequent das gesamte Kollegium miteinbezogen.

 


3.2 Aktuelle Entwicklungsziele und Planung


• Erstellung eines Sozialzielkatalogs
• Ausbau einer fest etablierten Feedbackkultur im Unterricht
• Einführung Klassenrat
• Erarbeitung eines durchgängigen Methodencurriculums von 1-4
• Durchführung von Team- bzw. Tandemhospitationen nach individueller
   Vereinbarung von vorher festgelegten Kriterien

 


3.3 Qualitätssicherung


• Information neuer Lehrkräfte zum Schulprogramm und der Schulentwicklung u.a. durch Aushändigung des Schulprogramms, der  Schulhausordnung, der Sozialziele und intensive Einbindung in das Ipsheimer Lehrerteam
• am Schuljahresanfang gemeinsame Planung von Terminen, die sich aus dem Schulprofil ergeben (z.B. Kinderkonferenz, Treffen Kindergärten,    Elternabende)
• Evaluation des Methodencurriculums mittels mündlichem Feedback in Anschluss an kollegialer Hospitation bzw. in Konferenzen
• Gegenseitige kollegiale Hospitationen zur Sicherung der Unterrichtsqualität und Entwicklung der Lehrerpersönlichkeit
• Pflege einer intensiven Feedbackkultur von Kindern, Eltern und Lehrkräften zu allen relevanten Themen des schulischen Lebens (z.B. Klassenrat, Kinderkonferenz, Lerngespräche, Hausordnung, Sozialziele) durch Umfragebögen u.ä.

 

[1] Gemeinsam Verantwortung tragen – Bayerische Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit, München 2012, S. 48